Direkt zum Hauptbereich

Impuls für Dienstag - 30.06.2020






Sie möchten dem Impuls hören? Kein Problem!
Das geht mit dem nachstehenden Player oder per Telefon: 0345/483412478  (Geben Sie die Nummer gern weiter!)




Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

Losung und Lehrtext für  
Dienstag, 30.06.2020

Mein Herz hält dir vor dein Wort: »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
Psalm 27,8

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Philipper 4,6


Impuls für den Tag

Sie haben sich schon häufig gegenseitig Vorhaltungen gemacht. Manchmal begannen die Vorhaltungen bereits am Morgen, wenn das Frühstücksei zu hart geworden war. „Berta, das Ei ist hart!“, sagte er. Sie schwieg beleidigt. Manchmal redeten sie völlig aneinander vorbei und ein Wort gab das andere. Oder sie hielt ihm vor, dass er ihr noch nie einen Antrag gemacht hatte. 
Dann kam dieser Tag im Urlaub. Irgendwo an der Ostsee stand eine kleine Kapelle. Sie gingen hinein. Hinten, in der letzten Reihe, hörten sie, wie die Pfarrerin vorn ein Paar segnete: „Vor 25 Jahren habt ihr einander vor Gott und vor den Menschen die Treue versprochen.“ , sagte die Pfarrerin. „Vor Gott und vor den Menschen“, dachte er, „das könnte man uns vorhalten. Aber das könnten wir auch einander vorhalten – in den guten und in den schlechten Tagen.“
Es war der Urlaub, in dem er ihr endlich den ersehnten Antrag machte. Und sie, Berta, sie sagte: „Ja!“. Seitdem halten sich ihre Herzen manchmal ihr Versprechen vor: „Ich will dich lieben und ehren...“. Das heißt aber nicht, dass die Beziehung leichter geworden ist. Es heißt nur, dass sie jetzt häufiger Gott vorhalten, was sie einander in vielen Worten über Jahre vorgehalten haben: Ängste und Bitten und Flehen. Und oft genug mischt sich ein Dank dazwischen: für das Ei am Morgen und dafür, dass sie einander haben. Dann ist es manchmal, als hätten sie etwas gefunden, dass sie lange suchten; und alles wird ein bisschen leichter.

(von Pfarrer Sebastian Schirmer aus Bockendorf)

Kommentare

Beliebt

Impuls für Mittwoch - 27.01.2021

    Sie möchten den Impuls hören? Kein Problem! Das geht mit dem nachstehenden Player oder per Telefon:  0345/483412478   (Geben Sie die Nummer gern weiter!) Durch Orte getrennt, im Glauben vereint. Losung und Lehrtext  für Dienstag, den  27.01.2021 Losung Die in ihrem Geist irren, werden Verstand annehmen, und die, welche murren, werden sich belehren lassen. Jesaja 29,24 Lehrtext Wenn es jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern und ohne Vorwurf gibt; so wird sie ihm gegeben werden. Jakobus 1,5 Impuls für den Tag Es muss in der 9. Klasse gewesen sein. Im Geografieunterricht. Unser Lehrer saß an seinem, auf einem Podest erhöhten, Lehrertisch und hatte uns eine Frage gestellt. Ich erinnere die Frage nicht mehr, nur noch die fragenden Gesichter, die sich in der Klasse umblickten. Niemand von uns kannte die Antwort. Es herrschte betretenes Schweigen. Da plötzlich, lehnte unser Lehrer seinen Oberkörp...

Hörgottesdienst zum Karfreitag - 10.04.2020

Gottesdienst zum Karfreitag Sollten Sie eine CD von Ihrer Kirchgemeinde in Roßwein-Niederstriegis, der Marienkirchgemeinde im Striegistal, Pappendorf oder Hainichen-Bockendorf-Langenstriegis erhalten haben, finden Sie diesen Gottesdienst auch auf dieser CD. Per Telefon können Sie den Gottesdienst natürlich auch anhören. Das geht unter der folgenden Nummer: 0345 / 483412477 Mit dem hier folgenden Player können Sie den Gottesdienst auch anhören:

Freitag - 20.03.2020

Durch Orte getrennt, im Glauben vereint. Losung und Lehrtext für Freitag, 20.03.2020 Der HERR deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes. Psalm 27,5 Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark. 2.Korinther 12,10 Impuls für den Tag Der Laptop steht auf dem Küchentisch. Daneben sind eine Kaffeetasse und ein paar Bürounterlagen zu sehen. „Home-Office“ wird üblich. Ich arbeite zu Hause, um mich besser zu schützen. Daran muss ich mich erstmal gewöhnen. Keine Kollegen im Raum dafür vielleicht die Kinder um mich herum. Keine Büro-Tristesse dafür die eigenen vier Wände mit allem Drum und Dran. Während in diesen Tagen die Natur aus sich herausgeht, gehen die Menschen zunehmend in ihre Häuser hinein. Lieber zu Hause bleiben, als sich und andere zu gefährden. Diese Vernunftsregel kannte offensichtlich auch der Psalmbeter vo...