Direkt zum Hauptbereich

Impuls für Freitag - 05.06.2020




Sie möchten dem Impuls hören? Kein Problem!
Das geht mit dem nachstehenden Player oder per Telefon: 0345/483412478  (Geben Sie die Nummer gern weiter!)




Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

Losung und Lehrtext für  
Freitag, 05.06.2020

Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?
Psalm 42,4

Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.
2.Korinther 12,9


Impuls für den Tag

Der Dichter des 42. Psalms steckt in einer tiefen Lebens- und Glaubenskrise. Verzweifelt betet er: „Gott, wo bist du?“
Das ist für Ihn keine theoretische Frage, sondern eine existentielle.
Mitten in dieser Krise trifft ihn der Spott anderer Menschen besonders hart. „Wo ist nun dein Gott?“
Kennen sie solche Situationen? Je näher uns die Menschen stehen, die sich über unseren Glauben lustig machen, desto schmerzhafter trifft uns das. Werden Sie dann aggressiv? Gehen Sie zum Gegenangriff über? Ziehen sie sich ganz in sich zurück, schließen sich ein in Ihren Schmerz? „Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht.“ Diese Worte sind Teil eines Gebets. In seinem Schmerz wendet sich der Dichter des Psalms an Gott. Er erinnert sich selbst daran, was er in der Vergangenheit alles mit Gott erlebt hat. Er spürt, dass sein Gebet kein Selbstgespräch ist, sondern ein Ringen mit einem lebendigen Gegenüber. Langsam keimt neue Hoffnung und die Gewissheit: Gott ist da. Er verlässt mich nicht.

(von Pfarrer Friedrich Scherzer aus Hainichen)

Kommentare

Beliebt

Theol.Schirmer auf Instagram

Folgt mir gern auf Instagram (und/oder Facebook und/oder Threads): @theolschirmer Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Sebastian Schirmer (he/his) (@theolschirmer)

Impuls für Freitag - 27.03.2020

Sie möchten den Impuls hören? Kein Problem! Das geht mit dem nachstehenden Player, oder per Telefon:   0345/483412478 (Geben Sie die Nummer gern weiter!) Durch Orte getrennt, im Glauben vereint. Losung und Lehrtext für  Freitag, 27.03.2020 Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun. Jeremia 17,9-10 Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können vor ihm unser Herz überzeugen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge. 1.Johannes 3,19-20 Impuls für den Tag 1. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Diese Weisheit des kleinen Prinzen ermutigt uns dazu, unsere Mitmenschen nicht nur unter sachlichen Gesichtspunkten kritisch zu beurteilen. Wir sollen unser Herz für unsere Mitmenschen öffnen, sie mit einem liebevollen, verständnisvollen Blick ansehen, so wie wir von Gott a...

Zur „Mönchenfreier Erklärung“ der Sächsischen Bekenntnis-Initiative zur Orientierungshilfe des Rates der EKD „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“

Um die "Normativität des Faktischen" kann es sich erst handeln, wenn das "Faktische" tatsächlich auch faktisch ist. Solange das allerdings nicht fakt ist - und das ist nicht der Fall -, handelt es sich nicht um die "Normativität des Faktischen". Fassungslos stelle ich fest, dass die Bekenntnis-Initiative in argumentativer Sorglosigkeit die vorfindliche Welt und das biblische Leitbild der Liebe zum Menschen verwirft. Was hier aufgerichtet werden soll, ist ein Weltbild vergangener Jahrtausende. Wohin anders kann sich der zur Umkehr Gerufene auch wenden, da doch der Ruf, der ihn ereilt, aus einer beinahe glorifizierten Vergangenheit schreit? Diese Welt ist nicht das Paradies, sicher nicht. Sie war es nie. Wohin also soll umgekehrt werden, wenn der restaurative Ruf zur Umkehr erklingt? Die Buße im lutherischen Verständnis ist eine Lebenshaltung - in alle Richtungen gewandt. Eine innere Haltung wird m.E. allerdings nicht durch ständige Abgrenzung, sondern durc...