Sie möchten den Impuls hören? Kein Problem!
Das geht mit dem nachstehenden Player oder per Telefon: 0345/483412478 (Geben Sie die Nummer gern weiter!)
Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.
| Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. Jesaja 66,10 |
| Hanna pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. Lukas 2,38 |
Präventionsparadox. Schonmal gehört? Davon reden manche Leute. Sie meinen damit: Dadurch, dass Maßnahmen gegen eine Bedrohung rechtzeitig ergriffen wurden, so dass sie tatsächlich auch geholfen haben, haben viele nicht viel von der Bedrohung mitbekommen. Paradox ist daran, dass sich nun einige über die Maßnahmen beschweren, eben weil ja von der Bedrohung kaum etwas zu merken war. Präventionsparadox.
Ich stelle mir vor, dass manche Autor*innen der Bibel ein Lied davon singen können: Vor Schlimmerem gewarnt, das Schlimmste vereitelt und trotzdem verachtet. Noch mehr aber wohl Gott selbst: Mensch geworden; Versöhnung im Gepäck; Häme geerntet - von den meisten jedenfalls. Gott, und die Autor*innen der Bibel mit ihm, haben dagegen einen schönen Kniff entwickelt. Sie setzen auf Freude. Und zwar die Freude, die dann da sein wird, wenn die Maßnahmen gegriffen haben. Dafür muss ich meine Perspektive ändern. Die Geschichte von hinten lesen, von ihrem Ausgang her. Das würde vielleicht nicht nur die persönliche, gefühlte Situation der einen oder des anderen in dieser Pandemie verändern, sondern sogar die ganze Welt.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen