Direkt zum Hauptbereich

Impuls für Samstag - 02.05.2020




Sie möchten dem Impuls hören? Kein Problem!
Das geht mit dem nachstehenden Player oder per Telefon: 0345/483412478  (Geben Sie die Nummer gern weiter!)




Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

Losung und Lehrtext für  
Samstag, 02.05.2020

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
Psalm 51,13

Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes.

Kolosser 1,3.13


Impuls für den Tag

Ich schreibe in diesen Tagen viele Briefe. Ganz persönliche an Gemeindeglieder und Freunde mit der Hand. Rundbriefe an Gruppen in der Gemeinde mit Computer und oft als Mail. Doch alle haben dieselbe Aufgabe: Sie sollen einen Lichtstrahl der Hoffnung in die Häuser und Wohnungen bringen. Auch wenn wir uns weder in Familie noch in der Gemeinde treffen können, ist doch immer einer bei dir. Diese Hoffnung kann nicht oft genug gesagt und geschrieben werden. Durch den Hl. Geist ist das Licht Jesu Christi in deinen vier Wänden, ist er bei, ja sogar in dir, sein Reich unter uns, auch wenn wir eine sehr veränderte Gegenwart wahrnehmen. Und wir sind Träger dieser Hoffnung und dieses Lichtes Jesu Christi. Es muss nicht dunkel sein. Einsamkeit, wirtschaftliche Bedrohung, Streit, soll unser Leben nicht verdunkeln. Seit Ostern leben wir in einer lichten Gegenwart. Vielleicht bekommen Sie jetzt Lust, einen Brief mit dieser frohen Botschaft zu schreiben und es für Ihren Nächsten etwas heller zu machen.

(von Pfarrerin Diemut Scherzer aus Hainichen)

Kommentare

Beliebt

Theol.Schirmer auf Instagram

Folgt mir gern auf Instagram (und/oder Facebook und/oder Threads): @theolschirmer Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Sebastian Schirmer (he/his) (@theolschirmer)

Predigt zu Johannes 3 am Sonntag Reminiszere 2019

Es ist wohl eines der denkwürdigsten Gespräche, die uns berichtet werden. Ein Nachtgespräch. Düster-dunkle Atmosphäre. Totenstille. Und Nikodemus, ein gelehrter Jude, nutzt den Schutzmantel der Dunkelheit, um mit Jesus zu sprechen. Doch Nikodemus, der Gelehrte, kommt in diesem Gespräch kaum zu Wort. Hauptsächlich spricht Jesus. Er spricht von sich – auch wenn Nikodemus das noch nicht wissen kann. Jesus spricht von der Vergangenheit, der Gegenwart und vor allem von der Zukunft: 14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, 15 auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. 16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Doch es ist eine Rettung mit Hindernissen: denn... 19 Das...

Andacht zu Psalm 42 - "Wie der Hirsch schreit..."

Wenn ein Jäger auf dem Stand sitzt. Dann kann die Zeit lang werden. Wild, wo bist du nur? Hirsch und Hinde und Kalb; Keiler und Bache und Frischling? Wann kommt der günstige Augenblick, die ersehnte Gelegenheit, dass das Auge über Kimme und Korn hinweg das Ziel erfasst? Noch einmal das Gewehr an die Seite gestellt. Die Thermoskanne zur Hand. Noch einen Schluck heißen Tee mit Zielwasser. Manchmal kann die Zeit lang werden. Das weiß der Psalmbeter des 42. Psalms auch, der sehnsüchtig auf seinen Gott wartet. Andere lachen schon über ihn, denn die anderen haben das Warten aufgegeben. Gott wird nicht kommen, lästern sie. Vielleicht sogar: deinen Gott, den gibt es nicht. Doch geduldig wie ein Jäger auf dem Stand ist der Psalmbeter im Gebet – im Gespräch mit seinem Gott. Er wartet. Die Jagd geht weiter. Es ist erst vorbei, wenn ich dein Angesicht schaue, Gott. Dann kann ich Frieden finden. Suche Frieden und jage ihm nach. So steht es über diesem Jahr. Uns allen in die T...