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SONNTAG "Jubilate" - 03.05.2020




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Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

Predigttext für
Sonntag "Jubilate", 03.05.2020

1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

Johannesvenagelium 15, 1-8


Kurzpredigt

"Vom Gipfel der Welt schaue ich auf die Schöpfung, und die einzige Erklärung, die ich finden kann, ist deine Liebe, die ich fand, seit du hier gewesen bist, deine Liebe bringt mich zum den Gipfel der Welt."
Das sind nicht meine Worte.
Die Carpenters singen das 1972.
„Top of the world“ heißt dieses Liebeslied.

"Da ist etwas im Wind, das meinen Namen kennt, und es sagt mir, dass nichts ist wie es war.
In den Blättern und in der Brise rauscht ein befriedigender Geschmack von Freude für mich."
So geht das Lied weiter.

Dieser Sonntag heißt Jubilate.
Er hat seinen Namen aus dem 66. Psalm.
„Jubilate deo, omnis terra“:
Jauchzt vor Gott, alle Länder der Welt.

Vielleicht hat der Betende des Psalms eine ähnlich Erfahrung gemacht: Von oben auf die Welt schauen und sie in einem anderen Licht sehen. Eine Schöpfung sehen. Und eine Liebe. Und einen Wind hören, der meinen Namen säuselt. Und in den Blättern und der Brise Freude schon fast schmecken können.

Die Worte der Carpenters von 1972:
„Top of the world“.
Als ich das Lied kürzlich wieder hörte, sah ich mich selbst auf diesem Gipfel der Welt stehen, hinabschauen auf die Schöpfung, und in ihrem Licht seine Liebe sehen:

Ein Gärtner ist da, der durch diese Welt streift und alles hegt und pflegt.
Der wilde und kultivierte Reben reinigt, mit ihnen spricht, ihnen gut zuredet, 
damit sie viel Frucht bringen.

Jemand sagt: „Dein Leid kümmert mich!“ Mitten in einer Krise.
Und der Gärtner geht vorüber, die Blätter rauschen ein bisschen,
und in der Brise kann man seine Freude fast schon schmecken.

Jemand sagt: „Ohne dich kann ich nichts tun!“ Egal ob Krise oder nicht.
Und der Gärtner eilt heran, schnelle Schritte machen Wind, 
und jemandem ist, als hörte er seinen Namen säuseln.

Jemand sagt: „Diese Welt ist wunderbar geschaffen!“ Trotz aller Krisen. 
Und der Gärtner steht daneben, gibt Wärme ab, 
die sich anfühlt wie warme Herzen, wie Liebe. 

In solchen Worten, 
in solchen Gedanken, 
in solchen Gefühlen, 
in denen ist Christus. 
Mittendrin.

"Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben..." sagt Jesus.
Vielleicht stecken sie sogar im Lied der Carpenters. 
Wer weiß. 
Für mich, heute, schon.

Und Jesus sagt: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. 
Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht;"

Das ist das Versprechen der Liebe, 
die mich zum Gipfel der Welt bringt.

Jubilate deo, omnis terra.
Amen.

(von Pfarrer Sebastian Schirmer aus Bockendorf)

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