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Impuls für Dienstag - 08.09.2020





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Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.


Losung und Lehrtext 
für Dienstag, den 08.09.2020 

Losung
Ihr werdet erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich so an euch handle zur Ehre meines Namens und nicht nach euren bösen Wegen und verderblichen Taten.
Hesekiel 20,44

Lehrtext
Er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
Lukas 6,35


Impuls für den Tag

„Ich träume eine Kirche, die hat den Schritt gewagt; die baut sich auf von unten und dient wie Jesus sagt.“ So lautet der Refrain eines Liedes, das Dieter Stork und Fritz Baltruweit 1984 schrieben. Am vergangenen Sonntag habe ich es nach langer Zeit wieder einmal im Gottesdienst gehört. Kritisch und hoffnungsvoll zugleich wünscht dieses Lied eine Kirche herbei, die wahr ist und gerecht, die vergibt und Frieden wahrt, die verschenkt, die lacht und weint und segnet, die hofft und liebt und glaubt. Das wäre wohl wahrlich eine Kirche, die Erfahrungen schafft, die davon erzählen, wie Gott handelt. Nicht nach unseren Wegen, sondern zur Ehre SEINES Namens. Denn, so ist der Lehrtext aus dem Lukasevangelium gemeint: ER hat sogar für die Undankbaren und Bösen Güte übrig. Sogar für die. Wenn sie bereit sind, die undankbaren und bösen Wege zu verlassen. Darum lohnt es sich, diesen Traum weiter zu träumen. Wir können ihn immer noch besser verwirklichen und werden ihn doch nie gut genug verwirklicht haben, dass wir an die Wahrheit und Gerechtigkeit, an die Vergebung und den Frieden Gottes, SEIN Geschenk an uns, SEIN Mit-uns-Weinen und Mit-uns-Lachen, SEINEN Segen, SEINE Hoffnung und SEINE Liebe heranreichen. Und doch ist es den Versuch wert: Träumen, Schritte wagen, miteinander bauen und dienen wie Jesus sagt und lieben und hoffen und glauben, damit alle erfahren, dass der HERR gütig ist. Gütiger sogar, als ich es mir erträumen könnte.

(von Pfarrer Sebastian Schirmer aus Bockendorf)

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Samstag - 21.03.2020

Durch Orte getrennt, im Glauben vereint. Losung und Lehrtext für  Samstag, 21.03.2020 Der Herr spricht: Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke. 3. Mose 26,6 Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren. Phil 4,7 Impuls für den Tag Jetzt ist Ruhe in unserem Land! Äußerlich eingesetzte und geforderte Ruhe bis auf wenige Ausnahmen. Das öffentliche Leben ist stillgelegt. Aber ist damit auch Frieden in unserem Land? Wir sind aufgewühlt von den Vorkommnissen rund um Corona. Wir können nicht schlafen, weil die Angst um Mitmenschen, Familie und Sorgen um die Zukunft, die unseres Landes und unsere eigene, uns umtreiben. Das bedeutet, äußerer Friede ist nicht immer auch ein Friede, den wir in uns haben, da geht es im Moment eher unruhig zu. Gott verspricht uns seinen Frieden, der uns schlafen lässt,  einen, der sogar über unser Verstehen geht. Dieser Friede e...