Direkt zum Hauptbereich

Impuls für Dienstag, den 16.03.2021


Sie möchten den Impuls hören? Kein Problem!
Das geht mit dem nachstehenden Player oder per Telefon: 0345/483412478  (Geben Sie die Nummer gern weiter!)



Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.


Losung und Lehrtext 
für Dienstag, den 16.03.2021

Losung
Lass mich deine Herrlichkeit sehen!
2. Mose 33,18

Lehrtext
Philippus spricht: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater.
Johannes 14,8-9


Impuls für den Tag

"Welche berühmte Persönlichkeit würdest du denn gerne mal für ein paar Minuten treffen, um dich mit ihm zu unterhalten?" fragte mich einmal jemand in einer Runde, in der man locker zusammen saß. Über so eine Frage muss man erst mal nachdenken. Ich war hin- und hergerissen zwischen Papst Franziskus, Angela Merkel und Christiano Ronaldo und überlegte mir, was ich in welchem Fall wen gerne fragen würde oder vielleicht auch diskutieren würde. Die Frage ist eigentlich eine müßige Frage. Und die Antwort gibt eher Auskunft über einen selber. Für die Menschen, von denen die Bibel erzählt, war es wohl nicht so wichtig, einen Star gesehen zu haben. Die Herrscher, die damals weithin bekannt waren, waren eher Unterdrücker und Machthungrige. Die wollte man besser nicht aus der Nähe sehen. Aber Gott zu begegnen, war immer wieder ein Wunsch für die Menschen, von denen die Bibel erzählt, allen voran Mose, der das Wort unserer Losung ausspricht. Und das trägt ja letztlich ein Leben viel mehr, wenn ich etwas von Gott sehe, als dass ich flüchtig einem Star begegne. Aber Gott zu sehen ist gar nicht so einfach. Schon bei Mose nicht. Er hat letztlich nur die Zeichen Gottes sehen dürfen, ihn nicht anschauen, denn Gott kann man mit menschlichen Augen nicht sehen. Doch schon die Sehnsucht danach ist Glaube. In Jesus wird Gott sc

(Dekan Michael Karwounopoulos, Bad Urach/Württemberg)








Kommentare

Beliebt

Impuls für Freitag - 27.03.2020

Sie möchten den Impuls hören? Kein Problem! Das geht mit dem nachstehenden Player, oder per Telefon:   0345/483412478 (Geben Sie die Nummer gern weiter!) Durch Orte getrennt, im Glauben vereint. Losung und Lehrtext für  Freitag, 27.03.2020 Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun. Jeremia 17,9-10 Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können vor ihm unser Herz überzeugen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge. 1.Johannes 3,19-20 Impuls für den Tag 1. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Diese Weisheit des kleinen Prinzen ermutigt uns dazu, unsere Mitmenschen nicht nur unter sachlichen Gesichtspunkten kritisch zu beurteilen. Wir sollen unser Herz für unsere Mitmenschen öffnen, sie mit einem liebevollen, verständnisvollen Blick ansehen, so wie wir von Gott a...

Theol.Schirmer auf Instagram

Folgt mir gern auf Instagram (und/oder Facebook und/oder Threads): @theolschirmer Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Sebastian Schirmer (he/his) (@theolschirmer)

Zur „Mönchenfreier Erklärung“ der Sächsischen Bekenntnis-Initiative zur Orientierungshilfe des Rates der EKD „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“

Um die "Normativität des Faktischen" kann es sich erst handeln, wenn das "Faktische" tatsächlich auch faktisch ist. Solange das allerdings nicht fakt ist - und das ist nicht der Fall -, handelt es sich nicht um die "Normativität des Faktischen". Fassungslos stelle ich fest, dass die Bekenntnis-Initiative in argumentativer Sorglosigkeit die vorfindliche Welt und das biblische Leitbild der Liebe zum Menschen verwirft. Was hier aufgerichtet werden soll, ist ein Weltbild vergangener Jahrtausende. Wohin anders kann sich der zur Umkehr Gerufene auch wenden, da doch der Ruf, der ihn ereilt, aus einer beinahe glorifizierten Vergangenheit schreit? Diese Welt ist nicht das Paradies, sicher nicht. Sie war es nie. Wohin also soll umgekehrt werden, wenn der restaurative Ruf zur Umkehr erklingt? Die Buße im lutherischen Verständnis ist eine Lebenshaltung - in alle Richtungen gewandt. Eine innere Haltung wird m.E. allerdings nicht durch ständige Abgrenzung, sondern durc...